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Essen
und Trinken |
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Eine
richtige Ernährung bei Bergwandern kann in ihrem
Stellenwert nicht hoch genug eingeschätzt werden.
Zum einen gehört eine schöne Gipfelrast mit einer
guten Jause zum Bergerlebnis dazu, zum anderen kann
man mit geschickter "Nahrungszufuhr" auch über
längere Zeit leistungsfähig bleiben. So sind auch
große Touren spielend zu meistern, ohne dass man im
wahrsten Sinne des Wortes unterwegs " verhungert". |
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Essen: |
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Die
wichtigste Energiequelle für Bergwanderer sind
Kohlenhydrate. Mit erhöhter Belastungsintensität
werden nämlich mehr Kohlenhydrate verbrannt, während
bei geringeren Belastungen auch Fette zur
Energiebereitstellung vom Körper umgesetzt werden.
Gerade bei langen, andauernden und anstrengenden
Bergwanderungen ist es daher notwendig, dass
Kohlenhydratspeicher (Glykogenspeicher) regelmäßig
nachgefüllt werden. |
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Dazu
eigenen sich für Zwischendurch Müsliriegel und Obst
(Apfel, Banane), bei der Gipfelrast kann es durchaus
auch ein Vollkornbrot mit magerem Käse oder Schinken
sein. Natürlich darf am Ziel ein Stück Schokolade
oder Keks nicht fehlen um die "Reserven"
aufzufüllen. |
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Trinken: |
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Besonders wichtig ist die regelmäßige
Flüssigkeitsaufnahme, da bei großer Anstrengung oder
hohen Temperaturen der Schweißverlust über
einen Liter pro Stunde betragen kann. Dies
bedeutest, dass man möglichst viel dieser
Menge auch wieder aufnehmen sollte (mind.
1/2Liter/Std.) Isotonische Sportgetränke sind
insofern empfehlenswert, da sie den
Mineralstoffverlust rasch ausgleichen können und den
Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern auch mit
Energie versorgen. Bei geringeren Belastungen
kann man ruhig auch mit gutem Leitungswasser
verdünnte Fruchtsäfte verwenden. |
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Als Faustregel für unterwegs gilt: Jede
Stunde eine kurze Pause, um zu trinken und eine
Kleinigkeit zu essen (max. 5 Min.).Nach spätestens
drei Stunden sollte eine große Pause (mind.1/2Std.)
gemacht werden, bei der man sich auch hinsetzt und
wirklich ausgiebig rastet. |
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nach der Tour: |
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Neben
Kohlenhydraten (Nudel, Reis, Kartoffeln,..)
sollte auch auf eine ausreichende Zufuhr an
Mineralstoffen (Calcium, Magnesium, Natrium,..) und
Vitaminen geachtet werden. In der Praxis heißt das,
dass man mit einer schmackhaften Suppe beginnen
sollte, danach nicht zu fettes Essen auswählt, viele
Beilagen (Gemüse u. Salat) dazu isst und als
Nachspeise zu Obst greift. Viel trinken gilt auch
nach der Tour, vor allem dann, wenn man am nächsten
Tag wieder etwas unternehmen möchte. Am besten sind:
gespritzte Fruchtsäfte, aber ein, oder zwei Glas
Bier oder ein Glas Wein haben noch niemanden
geschadet. |
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Quelle: Auszug Wanderfibel österreichisches
Kuratorium für alpine Sicherheit |
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09.02.2010 |
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