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Gehtechnik

Bergauf
Die Basis für jede alpinistische Tätigkeit ist eine solide Gehtechnik. Sie umfasst die Aspekte " Trittsicherheit" und "Bewegungsökonomie" Wir erlernen das Gehen zwar schon im ersten Lebensjahr, um jedoch auch im alpinen  Umfeld sicher und freundvoll unterwegs sein zu können, muss man sich bewusst mit der eigenen Gehtechnik auseinandersetzen.
  Bergauf sollte immer die ganze Sohle aufgesetzt werden, da eine große Auflagefläche mehr Halt und bessere Haftung am Untergrund bedeutet. Der Oberkörper ist dabei leicht vorgebeugt. Je steiler das Gelände wird, desto kürzer werden die Schritte. Auf sehr steilen Wegen oder im weglosen Steilgelände setzt man nur noch den Fußballen auf, wobei insgesamt darauf zu achten ist, dass die Schritthöhe nicht größer als eine normale Treppenstufe sein soll. Dies deshalb, da große Schritte viel Kraft kosten und man leicht aus dem Gleichgewicht kommt. Auf losem Untergrund  müssen die Schritte besonders bedacht gesetzt werden. Ohne hektische Bewegungen steigt man langsam höher, wobei der Körperschwerpunkt immer zentral über den jeweils belasteten Fuß gebracht wird.  
   

 
  Bergab  
Das Bergabgehen ist ein besonders heikles Thema, da die Belastung auf die Gelenke sehr hoch ist. Um die Beanspruchung möglichst gering zu halten, dürfen die Schritte nicht zu groß gewählt werden. Sehr ungünstig ist es, wenn man sich in das gestreckte Knie fallen Lässt!
  Ein Problem beim Abwärtsgehen ist, dass viele Bergwanderer nicht mehr genügend Kraft haben , um die Bewegungen stabil ausführen zu können und sich so fast unkontrolliert nach unten "treiben" lassen. Im geneigten Gelände erfolgt der Auftritt mit der Ferse. Dabei ist einelastisches Auftreten mit leicht gebeugten Knien und ein Abrollen über den Fußballen anzustreben.    
   
     
  Quelle: Auszug Wanderfibel österreichisches Kuratorium für alpine Sicherheit    
     
 

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09.02.2010