











|
|
Bergwandern mit
Kindern |
|
 |
| |
|
|
|
Grundlagen: |
|
Bergwandern
fördert die Entwicklung von Kindern in hohem Maße und auf
vielfältige Weise. Die körperliche Betätigung ist ein
hervorragendes Training, ein wichtiger Punkt in Zeiten, wo
Bewegungsmangelerkrankungen und Übergewicht schon die jüngsten
treffen. Bergwanderungen fordern uns auch geistig. Eine
umfassende Planung , z. B. mit einer Landkarte, verlangt
zahlreich Fähigkeiten und große Sorgfalt. Dabei sind die
Auswirkungen einer guten oder schlechten Planung unmittelbar
spürbar - ein Umstand, der den Lernprozess besonders stark
fördert. |
|
Bergwandern
bedeutet aber in erster Linie Abenteuer. In den Bergen gibt es
viel zu erleben. Der Umgang mit Gefahr, die Überweindung eigener
Ängste, die Kenntnis der eigenen Belastbarkeit oder die Freude
über ein errechtes Ziel sind wertvolle Grundlagen für umfassende
Persönlichkeitsentwicklung. |
 |
|
Im sozialen
Bereich fördert das Bergwandern das Gemeinschaftsgefühl,
Übernahme von Verantwortung, Hilfsbereitschaft und
Rücksichtsnahme. Nicht zuletzt entsteht dadurch schon bei den
Kindern die Bereitschaft zu Natur- und Umweltschutz |
 |
|
Durchführung: |
|
Wandern kann auch
Anstrengend sein und deshalb ist es notwendig, den Kindern
angenehme Gefühle wie Freude, Spaß, Lob und Anerkennung zu
vermitteln. |
|
Wichtigste
Voraussetzung ist dabei, dass ein abwechslungsreiches Ziel
ausgewählt wird. Kinder wollen nicht auf Forstwegen stundenlang
dahinwandern, sondern suchen geradezu ein gewisses Maß an
Schwierigkeiten und Herausforderung. Kleine Hindernisse
überklettern, einen Bach überwinden, Markierungen finden,
Steinpyramiden bauen oder besondere Blumen aufspüren sind nur
einige Möglichkeiten, in den Bergen Spaß zu haben. |
| |
 |
|
"Spielend gehen"
oder "gehend spielen" lautet die Devise für die jüngeren Kinder. |
|
Kinder zwischen 5
und 10 Jahren können schon Bergtouren von 3- 5 Stunden
unternehmen. Wichtig sind hier aber Pausen. |
| |
|
 |
|
Mit größeren
Kindern, ab dem 10.Lebensjahr kann man auch anspruchsvollere
Ziele ins Auge fassen, sofern sie nicht überfordert oder
gelangweilt werden. Touren über sieben Stunden am Tag sollten
jedoch vermieden werden. Gegebenfalls muss eine Tour eben
abgebrochen oder umgeändert werden. Hier darf man den Kindern
keinesfalls Vorwürfe über das nicht erreichte ziel machen.
Besser ist es, sich gemeinsam ein nettes Plätzchen zu
suche, um noch ein paar schöne Stunden in der wundervollen Natur
zu verbringen. |
|
Quelle:
Wanderfibel Österreichisches Kuratorium für alpine Sicherheit. |
|
Rucksack: |
| |
Auch wenn Kinder
ihren Rucksack selbst tragen möchten, die schwere Ausrüstung
gehört in den Rucksack der Erwachsenen. Als Faustregel gilt,
ebenso wie für Erwachsene: Das Gesamtgewicht des Rucksacks
sollte maximal zehn Prozent des Körpergewichts betragen.
|
|
|
| |
Essen und
Trinken |
|
|
| |
Kinder benötigen
während der Wanderung viel Flüssigkeit. Für eine dreistündige
Tour sollte man etwa einen Liter einplanen. Als Mahlzeit sind
Obst, Käse- oder Wurstbrote und Müsli-Riegel ideal. |
|
|
| |
Gelände: |
|
|
| |
Absturz- und
steinschlaggefährdetes Gelände sollte man grundsätzlich meiden.
|
|
|
| |
Schuhe: |
|
|
| |
Die Schuhe
der Kinder sollten den Knöchel stützen, denn Gelenke und Knochen
sind noch weicher als bei Erwachsenen. |
|
|
| |
|
|
| |
Bekleidung: |
|
|
| |
Außerdem
sind Fleece-Bekleidung, Sonnenhut, Regenschutz sowie
Ersatzwäsche zu empfehlen. |
|
|
| |
|
|
|
| |
Hinweis in eigener
Sache: Dies sind Empfehlungen und haben keinen Anspruch auf
Vollständigkeit. |
|
|
| |
09.02.2010 |
|
|